Digital Publishing

Digital Publishing ist entstanden mit den neuen Formen der Präsentation von Inhalten und dient der medienübergreifenden Veröffentlichung von Inhalten – in Wort und Schrift. Einfach ausgedrückt „Zu Digital Publishing gehört alles, was publiziert jedoch nicht gedruckt wird“. Das ist wohl die einfachste Erklärung aber auch gleichzeitige eine Abgrenzung von Digital Publishing zu den Begriffen Printausleitung und Desktop Publishing. Die gängigsten Einsatzbereiche von Digital Publishing sind:

  • Digitale Bücher
  • Digitale News
  • Digitale Magazine

Diese digitalen Medien gewinnen immer mehr an Bedeutung vor allem seit der Einführung des Tablets. Dabei sind auch die Anforderungen an jedes Medium gewachsen. Digitale Bücher sollten ihren Inhalt optimal plattformübergreifend darstellen. News müssen nicht nur toppaktuell sein, sondern auch in unterschiedlichen RSS Readern dargestellt werden. Von Online-Magazinen werden aufwendige grafische Lösungen erwartet. Das Ziel des Digital Publishings ist es diesen Anforderungen nachzukommen, ohne für jedes Medium oder jedes verfügbare Gerät eine eigene Lösung erstellen zu müssen.

Diese Aufgabe wird beim Digital Publishing durch den Einsatz von datenbankbasierten Publikationen gelöst. Beim Digital Publishing werden die zu publizierenden Inhalte zwar in verschiedenen Formaten ausgeliefert, jedoch nur an einem zentralen Ort medienneutral eingetragen und gespeichert. Weil die Inhalte medienübergreifend bereitgestellt werden, spricht man beim Digital Publishing auch vom Cross Media- bzw. Database Publishing.

Digital Publishing ist die Zukunft

In der aktuellen schnelllebigen Zeit müssen die Inhalte 24 Stunden 7 Tage die Woche aktuell und von überall und mit jedem Gerät abrufbar sein. Bücher auf dem Tablet, Informationen auf dem Handy und News aus unterschiedlichsten Zeitungen und Foren am besten gleichzeitig in einer App zusammengeführt werden. Diesen Anforderungen werden die traditionellen Printprodukte nicht mehr gerecht und verlieren demnach an Bedeutung. Der Jahrhunderte lang geltender Grundsatz, dass Inhalte auf Papier übertragen werden, ist vorbei. Jedoch werden Printmedien nicht aussterben, sondern lediglich eine neue Rolle bekommen. Beruhend auf den Änderungen des Verhaltens der Konsumenten werden nun die Printmedien als Ergänzung zum Online-Angebot im Vergleich zu früher sein. Es ist essentiell für viele Verleger das eigene Angebot an Printerzeugnissen um digitale Inhalte zu erweitern. Das liegt nicht nur an den sinkenden Verkaufszahlen der Printprodukte, sondern auch an der neuen Möglichkeit Werbeeinnahmen mit digitalen Inhalten zu generieren.